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11.06.2025

Mehr Betreuungsplätze für Kinder aus Ober- und Unterreitnau 

Die Kindertagesstätte „Zur Heiligen Familie“ feiert die große Einweihung

Große Freude in Oberreitnau: Bei strahlendem Sonnenschein ist die Kindertagesstätte „Zur Heiligen Familie“ Ende Mai offiziell eingeweiht worden. Das zauberte nicht nur den Kindern ein Lachen ins Gesicht. Einer wurde an diesem Tag allerdings schmerzlich vermisst.

Emotionale Einweihung

Gitarrenklänge und fröhlicher Kindergesang tönen über den Festplatz der Kita in Oberreitnau. Hunderte Gäste haben sich an diesem Tag dort versammelt. Neben den Kindern und ihren Eltern sind auch Lindaus Oberbürgermeisterin Dr. Claudia Alfons, Günter Groll vom Kita-Zentrum St. Simpert in Augsburg und Pfarrer Dariusz Niklewicz zu Gast. Träger der Kita ist das Bistum Augsburg.

Für Kristina Schubnell, Leiterin der Kita, ist die Einweihung besonders emotional. In den vergangenen Jahren habe es einige Hochs und Tiefs gegeben. „Der Anbau und Neubau unserer Einrichtung war kein leichtes Unterfangen“, sagt sie. Vom ersten Planungsschritt bis zur endgültigen Umsetzung sei viel Zeit vergangen. Coronakrise, wechselnde Ansprechpartner und Materialknappheit zögerten die Bauzeit hinaus. Der Kontakt zur Stadt Lindau war aber „immer gegeben, stets wohlwollend und zielorientiert“, betont die Kita-Leiterin.

Starkes Miteinander überwindet Hürden

Darüber freut sich auch Oberbürgermeisterin Dr. Claudia Alfons. Gerade wegen dieses starken Miteinanders sei das Projekt trotz der Hürden geglückt. Stadt, Freistaat Bayern und Kita-Zentrum St. Simpert haben insgesamt rund fünf Millionen Euro in den Umbau investiert.

Während der Zeit des Umbaus musste Schubnell mit ihren Mitarbeitenden vorrübergehend in vier unterschiedliche Räumlichkeiten an zwei Standorten ausweichen: in das Freizeitzentrum Oberreitnau, das Liberatushaus in Oberreitnau, die Alte Schule in Unterreitnau und das Pfarrheim in Unterreitnau. „Eine logistische Meisterleistung, die von Frau Schubnell und ihrem Team viel Organisation, Flexibilität und Nervenstärke gefordert hat“, betont die Oberbürgermeisterin.

Kita wurde deutlich erweitert

Das Warten hat sich gelohnt: Insgesamt 126 Kinder haben in der Kita „Zur heiligen Familie“ ein zweites Zuhause gefunden. Während die ehemalige Kita lediglich vier Gruppen beherbergte, ist in den neuen Räumen nun Platz für zwei Krippen- und vier Kindergartengruppen. Damit soll der Bedarf an Betreuungsplätzen in Oberreitnau für die Zukunft gedeckt werden. „Wir schaffen mit diesem Ausbau nicht nur Raum, sondern auch Perspektive. Perspektive für Familien, die ihre Kinder wohnortnah betreuen lassen möchten“, sagt Dr. Claudia Alfons.

Für die Stadt war der Ausbau der Einrichtung ein zentrales Projekt.  „Denn wir wissen: Der Bedarf an Betreuungsplätzen wächst stetig – nicht nur aufgrund der demografischen Entwicklung, sondern auch, weil sich Lebens- und Arbeitsrealitäten verändern“, sagt die Oberbürgermeisterin. Familien benötigen heute flexible, verlässliche und qualitativ hochwertige Angebote. „Und genau das wollen und müssen wir ihnen bieten“, betont Dr. Claudia Alfons.

Einer konnte nicht dabei sein

Wer an diesem besonderen Tag nicht dabei sein konnte, war Kirchenpfleger Hans Schick. Von Beginn an war er maßgeblich an der Sanierung und Erweiterung der Kita beteiligt. Er verstarb Anfang Mai – nur wenige Wochen vor der Einweihung.

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Bettina Wind
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