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23.04.2025

Ferien für den Rasenmäher

Pragmatisch und unkompliziert einen kleinen Beitrag für mehr Naturvielfalt leisten? Das geht jetzt bei der Challenge „Ferien für den Rasenmäher“.

Um die Naturvielfalt zu fördern, werden im Mai in mehreren Regionen in Vorarlberg, Deutschland und der Schweiz die Rasenflächen nicht gemäht. „Egal ob kleiner Böschungsstreifen oder der ganze Garten: Mit jedem Quadratmeter Blühfläche profitieren Pflanzen und Tiere von den Rasenmäher-Ferien im Mai“, sagt Lindaus Klimaschutzbeauftragte Danielle Eichler.

Für Lindauerinnen und Lindauer gebe es gute Gründe, sich an der Aktion zu beteiligen. Zum Beispiel, um die Blütenvielfalt und Biodiversität auch im eigenen Garten zu unterstützen. „Dadurch haben Wildblumen und Kräuter Zeit zu blühen, bestäubende Insekten finden Nahrung“, sagt Eichler. Längeres Gras bietet Insekten wie Wildbienen und Schmetterlingen zudem zusätzlichen Lebensraum.

„Wer seinen Beitrag und das Projekt sichtbar machen möchte, darf sich gerne ein kleines Schild ausdrucken und – am besten laminiert – beim Rasen anbringen, das auf das Projekt und die Teilnahme hinweist“, sagt die Klimaschutzbeauftragte. Eine Vorlage für das Schild bekommen alle Angemeldeten per E-Mail zugesendet.

Veranstaltet wird die Aktion von der Regionalentwicklung Vorarlberg. Mitmachen können alle Haushalte und Betriebe, die über einen Rasen verfügen und die bereit sind, zumindest einen Teil davon über den kompletten Mai hinweg nicht zu mähen.

Die Aktion ist Teil der grenzüberschreitenden Projekte „Spiel ohne Grenzen! Zukunftsgrün“ und GE_NOW. Neben Lindau, Friedrichshafen und Weingarten nehmen auch weitere Regionen und Gemeinden im österreichischen Vorarlberg und in der Schweiz teil.

Auftaktveranstaltung: Naturnahe Grünflächengestaltung für Betriebe und Gemeinden

Kurz vor dem Ferienstart für die Rasenmäher sind alle zum Treffen in die Propstei St. Gerold im Großen Walsertal eingeladen. Dieses findet am Dienstag, 29. April, von 14 bis 17.15 Uhr, statt. Das Programm beinhaltet eine Führung durch die Propstei St. Gerold und ihre Gärten mit ergänzendem Vortrag sowie einen Vortrag der Gemeinde Rankweil zur naturnahen Grünflächengestaltung. In der Pause laden Kaffee und Kuchen zum Austausch ein. Eingeladen sind alle Teilnehmenden der Aktion sowie weitere Interessierte. Die Vorträge können ab 15.15 Uhr auch online besucht werden.

Die Teilnahme ist kostenlos, um eine Anmeldung bis Mittwoch, 30. April, wird gebten unter www.regio-v.at/genow. Mehr Informationen zur Veranstaltung gibt es über den QR-Code.

Kontakt

Presse & Kommunikation »
Bettina Wind
Bregenzer Straße 6
88131 Lindau (B)

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