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Wo darf der Hund frei laufen?
Für Mensch und Hund braucht es Regeln und Rücksicht

Seit 2021 gibt es in Lindau eine neue Grünanlagensatzung. Diese regelt unter anderem, wo Hunde frei laufen dürfen und wo es eine Leinenpflicht gibt. Da die Stadt Lindau dazu immer wieder Fragen erreichen, gibt es im Folgenden einen Überblick

Zu einem glücklichen Hundeleben gehört es, dass die Vierbeiner auch mal ohne Leine unterwegs sein dürfen. Da es aber Menschen gibt, die vor Hunden Angst haben oder sich gestört fühlen, muss es hier Regeln geben, damit das Miteinander von Mensch und Hund funktioniert. Deshalb gibt es Zonen, in denen freilaufende Hunde nicht geduldet werden.

Die wichtigste Regel ist: Auf Spielplätzen und Spielanlagen gilt ein generelles Verbot zum Mitführen von Hunden. Hier sollen Kinder ungestört spielen können.

In Lindau besteht eine Leinenpflicht an folgenden Orten:

  • - direkt an den öffentlichen Seezugängen bzw. den direkten Uferzugängen,
  • - in gekennzeichneten Spiel- und Liegewiesen wie z.B. im Lindenhofbad oder im Holdereggenpark,
  • - auf der gesamten Hinteren Insel, Schützingerweg, Luitpoldpark, Bürgerpark bis einschließlich Sternenschanze,
  • - in Schutzgebieten,
  • - in besonders intensiv gepflegten Zierpflanzenbereichen (z.B. Stadtgarten).

Frei herumtoben dürfen Hunde:

  • - im Toskanapark  (außer Seezugang),
  • - auf der Spielbankwiese, Oscar Groll Anlage bis Max Kaserne (außer im Pflanzenbereich),
  • - im Lotzbeckpark,
  • - im Lindenhofpark (außer Liegefläche und Seezugang),
  • - im Stadtgarten mit Einschränkung um Pflanzbeete,
  • - auf der Festwiese Reutin,
  • - bei der Senftenau,
  • - im Wäsen (außer Liegebereich / Strand am See entlang),
  • - beim Hafen Zech (außer Liegebereich / Strand am See entlang).

Auch zu den Hundebeutelspendern gibt es öfter Anfragen an die Stadt Lindau.

Im gesamten Stadtgebiet stehen insgesamt 69 Stationen bereit. 11 Beutelspender stehen auf der Insel, 15 in Aeschach, 14 in Reutin, sieben in Zech, fünf in Schachen und 10 in Oberreitnau. Die Mitarbeiter der GTL kontrollieren und leeren die Stationen regelmäßig. Auch die Hundetüten füllen sie in festgelegten Zyklen auf. Es kommt häufig vor, dass sich Hundebesitzer einen Vorrat an Hundetüten mitnehmen. Dadurch kann es passieren, dass an manchen Tagen keine Beutel mehr vorhanden sind. Der Aufwand für den Betrieb der Hundekotbeutelspender und die Entsorgung des Kots ist sehr aufwändig. Die Einnahmen aus der Hundesteuer decken diese Kosten nicht ab.

Wem volle Hundestationen oder fehlende Tüten auffallen, kann dies gerne unkompliziert über die Meldoo-App melden, die online heruntergeladen werden kann.