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24.03.2015

Pressemitteilung: Inselhalle Lindau: Freistaat erhöht Zuschuss um 4 Millionen Euro

Wie wir soeben aus München erfahren haben, erhöht der Freistaat Bayern seinen Zuschuss für die Generalsanierung und Erweiterung der Lindauer Inselhalle um gut vier Millionen Euro und fördert das Projekt nunmehr mit einem Festbetrag von 25,8 Millionen Euro. Dies beschloss die Bayerische Staatsregierung auf ihrer heutigen Kabinettssitzung auf Vorschlag von Ministerpräsident Seehofer. OB Dr. Gerhard Ecker: „Großartig, dass wir unseren Ministerpräsidenten und die Staatsregierung von den unabweisbaren Mehrkosten überzeugen konnten. Damit ist der Ausbau der Inselhalle gesichert. Mein Dank gilt dem Kabinett und dem Freistaat Bayern.“

Die Stadt Lindau hatte sich in den vergangenen Monaten nochmals intensiv für eine  Erhöhung der bereits im Februar des vergangenen Jahres ergangenen Zuschusszusage von 21,75 Millionen Euro eingesetzt. Damit trägt der Ministerrat unabweisbaren Mehrkosten Rechnung, die die Stadt in den letzten Wochen gegenüber den zuständigen Ministerien aufgezeigt hatte und die auch nicht durch Einsparungen an anderer Stelle aufgefangen werden konnten.

Das Ziel, die Nobelpreisträgertagung in Lindau zu halten, sei auch für den Freistaat von überragender Bedeutung und rechtfertige die Übernahme von 75 Prozent der förderfähigen Kosten durch das Land, das üblicherweise keinerlei Zuschüsse für kommerziell genutzte Hallen gebe, so der Ministerpräsident. Dies sei, so der Ministerpräsident weiter, ein Festbetrag, über den nicht hinausgegangen werden könne. Die nunmehr zugesagten 25,8 Millionen Euro, die noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Bayerischen Landtags als Haushaltsgesetzgeber und der noch zu prüfenden Plausibilität der voraussichtlichen Mehrkosten stehen, entsprechen exakt der zulässigen Höchstfördersumme, die die Europäische Union im Frühjahr 2014 genehmigt hatte. Seehofer geht davon aus, dass die Baumaßnahmen nun zügig in Angriff genommen werden, damit der ehrgeizige Zeitplan auch eingehalten werden kann und die Halle zur Tagung im Sommer 2017 auch wieder zur Verfügung steht.