Direkt zu:
26.03.2015

Pressemitteilung: Stadt Lindau unterstützt Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Autobahn A96

OB Dr. Ecker bittet Staatsminister Herrmann um baldige Umsetzung

Oberbürgermeister Dr. Gerhard Ecker hat sich in einem Schreiben an Staatsminister Joachim Herrmann gewandt, in welchem er den Beschluss des Wirtschafts- und Verkehrsausschusses des Bayerischen Landtages vom 2. Oktober 2014 unterstützt, ein Tempolimit von 80 km/h im Bereich des Grenzübergangs auf der Autobahn A 96 einzuführen. Mit diesem Beschluss hatte der Wirtschafts- und Verkehrsausschuss des bayerischen Landtags eine Petition der Bürgerinitiative Lindau Zech/Oberhochsteg bekräftigt.

In seinem Schreiben hat OB Dr. Ecker den Staatsminister um eine baldige Umsetzung dieses Beschlusses gebeten. Der Lindauer Stadtrat hatte sich zuletzt im vergangenen September im Zusammenhang mit dem Bau der Raststation Hörbranz mit der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf der Autobahn A 96 befasst. In diesem Zusammenhang sprach sich der Stadtrat für einen sogenannten Flüsterasphalt im Bereich zwischen der Anschlussstelle Sigmarszell und der Landesgrenze aus, um die Anwohner vor dem zunehmenden Straßenverkehrslärm auf der Autobahn A 96 zu schützen.

Weiterhin wies OB Ecker darauf hin, dass die durchschnittlichen Verkehrszahlen auf der Autobahn A 96 mit der Öffnung der zweiten Pfändertunnelröhre im Juli 2013 deutlich zugenommen haben. Aus diesem Grund ist die Stadt Lindau (B) für die zügige Umsetzung der Geschwindigkeitsbegrenzung auch in Fahrtrichtung München und hält eine Lärmsanierungsmessung, wie sie ebenfalls im Beschluss des Wirtschafts- und Verkehrsausschusses des bayerischen Landtags gefordert wird, für durchaus angebracht.