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29.06.2022

Pressemitteilung: Zwei Jahre: Fresh und Xtra in Lindau Leiterin der Offenen Jugendarbeit Theresa Berschl im Interview

Die offene Jugendarbeit in Lindau ist seit knapp zwei Jahren wieder in städtischer Verantwortung. Seither engagiert sich das Team der offenen Jugendarbeit aus Theresa Berschl, Anna Krüger und Benny Taylor in den Jugendzentren Fresh und Xtra für die Jugendlichen aus Lindau. Theresa Berschl spricht über Vergangenes und Aktuelles, richtet den Blick aber auch nach vorne.

Wie ist die Resonanz bei den Lindauer Jugendlichen auf das Fresh und das Xtra?

Sehr gut! Wir haben im Xtra um die 30 Jugendliche pro Öffnung. Ins Fresh, unsere kleinere Einrichtung, kommen im Schnitt acht Jugendliche. Viele sind zwischen 12 und 16 Jahre. Willkommen sind aber alle bis 27 Jahre.

Welche Angebote habt ihr auf die Beine gestellt?

Bei uns gibt es neben dem offenen Betrieb monatliche Aktionen wie Kochen & Grillen, Kreativtage, Filmabende oder Turniere. Außerdem veranstalten wir mehrmals im Jahr kleinere Partys.

Wie bringen sich die Jugendlichen aktiv ein?

Am stärksten bei der Programmgestaltung. Wenn sie Lust auf etwas haben, versuchen wir es gemeinsam umzusetzen. Aber auch bei der Raumgestaltung. Wir bemalen die Wände oder lackieren auch mal unsere Gartenmöbel neu. Und dann gibt es noch unsere JuMis – Jugendmitarbeiter:innen. Das sind etwa zwölf Jugendliche, die sich im Xtra um den Thekenverkauf kümmern und so ihr Taschengeld aufbessern. Sie sorgen für Getränkenachschub, geben Essen aus und kümmern sich um die Verleihausgabe.

Was war das Highlight?

Die besten Veranstaltungen sind natürlich die gemeinsamen Jugendpartys. Besonders gut kam unser Basketballturnier am Sina-Kinkelin-Platz an. Das werden wir auf jeden Fall wiederholen.

Wie werden die Jugendlichen in die Kommunalpolitik eingebunden? Ist dafür Interesse da?

Ganz konkret mit Hilfe der Jugendwerft und dem Jugendbudget. Bei der Jugendwerft fragen wir die Meinungen und Ideen der Jugendlichen zu aktuellen Themen ab. Wir arbeiten hier mit der Bürgerbeteiligungsstelle der Stadt zusammen. Mit dem Jugendbudget können Jugendliche selbst Projekte umsetzen. Mehr Infos dazu gibt es auf www.jugend-lindau.de/beteiligung

Wie sieht die finanzielle Seite der Offenen Jugendarbeit aus?

Wir sind gut aufgestellt, was unser Jahresbudget angeht. Mit Blick in die Zukunft soll die Jugendarbeit ausgebaut werden. Dann müssten die Mittel erhöht werden.

Seid ihr irgendwo an eure Grenzen gestoßen? Gab es rückblickend Schwierigkeiten?

Richtige Schwierigkeiten hatten wir noch nicht, zum Glück. Was leider immer wieder Thema ist, ist der Wunsch von außen, dass wir uns um die feiernden Jugendlichen „kümmern“. Diese Aufgabe gehört allerdings zur Aufsuchenden Jugendarbeit/Streetwork, für die das Jugendamt des Landratsamt Lindau zuständig wäre.

Wie sehen eure Pläne für die Zukunft aus?

Wir wollen weiterhin ein buntes Programm bieten und regelmäßig für die Jugendlichen in unseren Einrichtungen da sein. Besonders freuen wir uns auf eine Spray-Aktion zusammen mit der GTL auf der Hinteren Insel. Langfristig wollen wir die Offene Jugendarbeit auf weitere Stadtgebiete ausweiten.

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