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16.10.2020

Pressemitteilung: Ins X-tra kommt wieder Leben - Neues Team nimmt Arbeit auf

Jugendlicher Elan tut der Stadt gut: Mit Anna Krüger, Theresa Berschl und Benny Taylor hat das neue Team für die Jugendarbeit in Lindau seine Arbeit aufgenommen. Zunächst bringen sie frischen Wind und Ordnung ins Jugendzentrum X-tra, das in den vergangenen beiden Jahren geschlossen war.

Noch hat das X-tra nicht wieder geöffnet, denn das Trio, das seit 1. Oktober bei der Stadt für Jugendarbeit zuständig ist, hat noch eine Vielzahl von neuen Aufgaben. Sie müssen sich als Team finden, feilen an Konzepten und packen an. Im Laufe der Jahre hatte sich vieles im X-tra angesammelt, derzeit wird eifrig aufgeräumt. „Alles soll neu und frisch sein“, sagt Berschl.

Dazu gehört auch, dass die Räume hergerichtet werden, wie Maria Paredes von der Stadt Lindau erklärt. „Auch da sind wir dran“, sagt sie.

Oberbürgermeisterin Claudia Alfons freut sich über den neuen Schwung. „Jetzt setzen wir das neue Jugendkonzept der Stadt, das in einem ausführlichen Prozess erarbeitet wurde, um“, sagt sie und betont, „dass das Konzept unter Mitwirkung von Jugendlichen erarbeitet wurde.“

Sie hält dies für besonders wichtig. „Wir müssen uns an den Bedürfnissen und Wünschen der jugendlichen orientieren, damit wir nicht am eigentlichen Bedarf vorbei Angebote machen, fügt sie an. Mehr als ein Jahr hatte ein Team aus Experten, Stadträten, Verwaltung und vor allem Jugendlichen an dem neuen Konzept gearbeitet. „Dabei wurde klar. Dass die Jugendarbeit wieder in städtische Hand gehört“, fasst Hauptamtsleiter Thomas Nuber den Prozess zusammen.

Neben der Wiederöffnung des Jugendzentrum gibt es zahlreiche weitere Aufgaben für das neue Team: Regelmäßiger Austausch im Fachkreis Jugendarbeit, Organisation einer Jugendwerft, Prozessaufbau für das Jugendbudget und Kooperationen und Vernetzungen.

OB Alfons freut sich, dass die Jugendarbeit, die zuvor durch einen freien Träger geleistet wurde, wieder von der Stadt selbst betrieben werde. „Ich halte ein Angebot für junge Menschen für einen wichtigen Beitrag zu einer lebenswerten Stadt“, sagt sie.

Der Stadtrat hatte bereits im vergangenen Jahr die Wichtigkeit der Jugendarbeit unterstrichen. Er hatte den Etat dafür auf 200.000 Euro jährlich erhöht.

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