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04.07.2019

Pressemitteilung: Hoffnung für die Weide der Insel Hoy
Neue Weide wird zusätzlich gepflanzt

Ein trauriges Bild: Der große Ast der alten Trauerweide auf der Insel Hoy liegt im Wasser. Die alte Weide hat beim letzten Gewittersturm ihren Hauptast verloren. Nur der Stamm ragt aus dem Boden. Aber – und das freut die Baumpfleger Martin Geuting und Markus Steinbeißer von der Lindauer Stadtgärtnerei, ganz oben treibt die alte Weide noch aus. Die Insel Hoy ist ein Lindauer Wahrzeichen und bei Touristen und Einheimischen als Fotomotiv sehr beliebt.

Auf kurzem Dienstweg hat Stefan Fei von der Seemeisterstelle Lindau die beiden Baumpfleger mit dem Boot auf die Insel Hoy gebracht. Jetzt wird erstmal aufgeräumt, der Ast, der nur noch an einem „seidenen Faden“ hängt abgesägt, bevor die Seekuh kommt und das Holz mitnimmt.

Der dicken Rinde am übriggebliebenen Stamm sieht man Wind und Wetter an. Innen ist der Baum komplett hohl, woran, so Markus Steinbeißer, wohl ein Pilz schuld ist. Außerdem hat irgendjemand im hohlen Stamm Feuer gemacht. Die Brandspuren sieht man immer noch.

Aber der Baum ist laut Steinbeißer absolut standfest. „Der Eifelturm ist innen auch hohl“, sagt der Baumpfleger und erklärt, dass so lange die dicken Versorgungsstränge noch funktionieren, stehe der Stamm wie eine Litfaßsäule und solange könne die Weide auch immer wieder austreiben. Da auch Insekten und Fledermäuse hier daheim sind, wird der Stamm auf jeden Fall auf der Insel stehen bleiben und darf gerne wieder austreiben. Allerdings werden die Baumpfleger aufpassen, dass die Krone nicht zu wuchtig wird.

Im Herbst soll dann eine zweite Trauerweide auf der kleinen Insel gepflanzt werden.

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