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09.07.2019

Pressemitteilung: Lindau setzt auf elektronischen Meldeschein

Die Stadt Lindau will in Zukunft auf den elektronischen Meldeschein setzen. Dies geht aus der Vorlage für den Finanzausschuss am Dienstag, 9. Juli, hervor. Zum 1. Januar 2020 soll eine neue Kurbeitragssatzung in Kraft treten, die dies entsprechend regelt. Sie ersetzt die geltende Satzung aus dem Jahr 1981, die bereits zehnmal ergänzt und verändert wurde.

„Mit dieser neuen Satzung ist aber keine Erhöhung des Kurbeitrags verbunden“, stellt Felix Eisenbach, Kämmerer der Stadt Lindau klar.

Neben einigen redaktionellen Änderungen ist der verpflichtende elektronische Meldeschein die wichtigste Komponente.

 „Wir sehen hier zwei Vorteile“, fügt Harald Firsching, stellvertretender Leiter des Amtes für Tourismus, an, „zunächst einmal für den Gast. Er bekommt dann direkt in der Unterkunft seine Gästekarte. Er muss dafür nicht mehr zur Tourist-Info oder zu unserer Außenstelle in den Friedensräumen.“

 Aber auch für die Mitarbeiterinnen des Amts für Tourismus bringt die neue Regelung Vorteile. Bislang müssen sie bis zu 90.000 Meldescheine im Jahr händisch eingeben. Dies ist ein enormer Arbeitsaufwand und sorgt zudem dafür, dass der Kurbeitrag oftmals verzögert abgerechnet werden kann. Außerdem muss zu jedem Meldeschein auf Wunsch des Gastes eine Gästekarte per Hand ausgestellt werden.

Für 110 der 372 gemeldeten Lindauer Gästeunterkünfte ist der elektronische Meldeschein ohnehin kein Neuland. Sie nutzen ihn bereits auf freiwilliger Basis. Dabei sind dies vor allem die kleineren Betriebe unter zehn Betten.

Die Übernachtungsbetriebe über 9 Betten setzen ungefähr 20 unterschiedliche Hotel- beziehungsweise Campingplatzprogramme ein, zu denen Schnittstellen geschaffen werden. „Die erforderlichen Schnittstellen will aber die Stadt bereitstellen“, sagt Firsching.

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