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09.07.2019

Pressemitteilung: Temporärer Wassereintrag im Parkhaus und in der Inselhalle gefährdet Betrieb nicht

Der hohe Pegel des Bodensees hatte für die Inselhalle und das Parkhaus Folgen. So wurde im Untergeschoß des Parkhauses ebenso Wassereintrag festgestellt, wie in der Inselhalle. Allerdings können die Verantwortlichen weitgehend Entwarnung geben.

„Der Betrieb in der Inselhalle ist nicht beeinträchtigt“, sagt Carsten Holz, Geschäftsführer der Lindauer Tourismus und Kongress GmbH. Zwar ist im Keller leichter Wassereintrag feststellbar, doch ist dieser für den Betrieb der Halle nicht gravierend. Derzeit suchen Experten nach den Gründen. Vermutlich gibt es undichte Stellen in der so genannten weißen Wanne. Das Wasser kann aber mit Pumpen und Bodeneinläufen beseitigt werden und die Räume werden jeweils getrocknet.

Gravierender war der kurzzeitige Wassereintrag im Untergeschoß des Parkhauses. Dieses musste kurzzeitig gesperrt werden bis die Schadstellen im nordöstlichen Teil hinter Treppenwangen eindeutig festgestellt werden konnten. „Die nicht sauber verpressten Stellen konnten einfach und schnell abgedichtet werden. Nach dem Rückgang des Seehochstandes werden diese Stellen dann endgültig ausgefräst und dauerhaft verpresst, sagt der Leiter des Stadtbauamts, Georg Speth.

Er sieht in beiden Fällen die ausführenden Firmen in der Pflicht. „Ich gehe davon aus, dass beide Schäden Gewährleistungsfälle sind und über Versicherungen abgedeckt sind“, sagt er: „Planer und Firmen sind bei der Ursachenbehebung und müssen hier schnell nachbessern.“

Zwar sind sowohl Speth als auch Holz über die Komplikationen alles andere als begeistert, doch einen positiven Aspekt sehen sie: „Hätten wir einen entsprechend hohen Seepegel erst in ein paar Jahren gehabt, dann wäre die Gewährleistung abgelaufen gewesen.“

 

 

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