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03.09.2026

Japankäfer in Lindau – Quarantänezone soll Ausbreitung verhindern

Neue Regelung des Bayerischen Landesamts für Landwirtschaft soll ab Freitag, 4. September, greifen

Der Japankäfer ist inzwischen auch in Lindau nachgewiesen worden. An zwei Fundstellen – zunächst rund um Oberhochsteg und anschließend im Bereich des Gitzenweiler Hofs – wurden entsprechende Befallszonen ausgewiesen. Der invasive Schädling kann erhebliche Schäden an Pflanzen und Grünflächen verursachen. Deshalb hat die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) nun eine Quarantänezone für die betroffenen Bereiche festgelegt. Die genauen Grenzen und die verbindlichen Maßnahmen und Regelungen sind in der Allgemeinverfügung der LfL festgelegt. Diese soll am Freitag, 4. September, in Kraft treten.

Von den Regelungen sind in Lindau insbesondere die Bereiche Zech und Gitzenweiler Hof betroffen. Für diese gelten jeweils Quarantäneregelungen. Eine wesentliche Vorgabe ist, dass Grünschnitt und Aushubmaterial aus der Quarantänezone nicht mehr abgefahren werden dürfen.

Weitere Informationen gibt es auf der Webseite der LfL

Für alle weiteren Informationen zur Quarantänezone, zu den genauen Gebietsgrenzen, den geltenden Maßnahmen und Regelungen sowie zum Umgang mit Pflanzen, Boden und pflanzlichem Material, ist die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) als zuständige Behörde Ansprechpartnerin.

Die aktuellen Informationen, eine digitale Übersichtskarte der Quarantänezone sowie weitere Hinweise zum Japankäfer sind auf der Internetseite der LfL abrufbar unter: https://www.lfl.bayern.de/ips/pflanzengesundheit/281716/index.php

Die Stadt Lindau bittet alle Bürgerinnen und Bürger sowie die betroffenen Betriebe, die Vorgaben der Quarantänezone zu beachten und damit dazu beizutragen, eine weitere Ausbreitung des Japankäfers zu verhindern.

Japankäfer erkennen - Das sind die Merkmale

Der Japankäfer ist mit einer Länge von etwa 8 bis 11 Millimetern ungefähr so groß wie eine Kaffeebohne. Auffällig sind sein metallisch-grüner Kopf und Halsschild sowie die kupferfarben schimmernden Flügeldecken. Besonders charakteristisch sind die zwölf weißen Haarbüschel: Jeweils fünf befinden sich an den Körperseiten, zwei weitere am Ende des Hinterleibs. Bei Gefahr spreizt der Käfer ein hinteres Beinpaar seitlich vom Körper ab.

Der Japankäfer kann mehr als 400 Pflanzenarten befallen und damit erhebliche Schäden anrichten. Auch die Larven können Schäden verursachen. Sie leben als Engerlinge im Boden und ernähren sich von Pflanzenwurzeln.

Kontakt

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Bettina Wind
Bregenzer Straße 6
88131 Lindau (B)

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