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Bürgerwerft als Zukunftsforum

Bürgerinnen und Bürger sollen Stadt mitgestalten

Bürgerbeteiligung in Lindau

Unsere Stadt hat vielfältige Instrumente der Bürgerbeteiligung und Bürgermitsprache. 2018 haben Stadtverwaltung und Stadtrat in Lindau begonnen die kommunale Bürgerbeteiligung neu zu sortieren und das Angebot Schritt für Schritt zu erweitern. Letzte Beispiele sind die Entwicklung der Lindauer „Projektschmiede“, die umfassende Neuentwicklung der Jugendarbeit und das Ermöglichen eines „Jugendbudgets“ dass 2021 erstmalig vergeben wird.

Und ganz aktuell das akute Thema den Karl-Bever-Platz, mit dem die Stadt ganz neue Wege der Beteiligung geht und damit auch für zukünftige Beteiligungsprozesse Erfahrungen sammelt und Strukturen etabliert.

Ziel all dieser Prozesse ist es die Menschen aus Lindau mit ihren vielfältigen Sichtweisen und Erfahrungen stärker und frühzeitiger in Projekte der Stadtentwicklung einzubeziehen aber auch Themen aus der Bürgerschaft schneller aufgreifen zu können. Und es geht darum, das große ehrenamtliche Engagement in den zahlreichen Initiativen und Vereinen in unserer Stadt zu unterstützen. So wollen wir im Miteinander unsere Stadt gestalten und Aufgaben von heute und für die nächsten Jahre im Dialog zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Stadtrat und Stadtverwaltung lösen.



Projektschmiede ist wesentlicher Baustein

Neben vielen bekannten Veranstaltungsformen haben die Verantwortlichen die „Projektschmiede“ etabliert. In Vorarlberg existiert dieses Format bereits seit Jahren höchst erfolgreich. Auch in Lindau ist dies gelungen.

In der Projektschmiede Lindau wird gemeinsam an gemeinwohlorientierten Projekten aus den verschiedensten Bereichen (Soziales, Gesundheit, Umwelt, Kultur, Bildung, Freizeit, Mobilität, Wirtschaft…) gearbeitet. „Vom Verein, der mehr Ehrenamtliche für sich gewinnen will oder der Kirchengemeinde, die sich fragt, wie es in der Jugendarbeit weitergehen könnte, bis hin zu städtischen Projekten, ist hier eine enorme Bandbreite möglich“, sagt Christian Bandte vom Kulturamt der Stadt, der einer der Initiatoren ist.

Die Abende werden jeweils moderiert. Mit einer kleinen Gruppe wird an einem Projekt in drei strukturierten Runden gearbeitet. Durch die verschiedenen Blickwinkel tauchen neue Möglichkeiten auf, können Hindernisse ausgeräumt werden und Klarheit für die nächsten Schritte entstehen. Pro Jahr gibt es ungefähr acht Projektschmieden-Termine. So, wie sich die Projekte in Wandelprozessen befinden, bleibt auch die Projektschmiede selber in Bewegung und soll sich den jeweiligen Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger anpassen.