Direkt zu:

Bürgerbeteiligung Karl-Bever-Platz

Worum geht es bei diesem Beteiligungsprojekt ?

Gemeinsam mit allen BürgerInnen dieser Stadt suchen wir eine Antwort auf die Frage:

„Wie kann der Karl-Bever-Platz so weiterentwickelt und gestaltet werden, dass er dem allgemeinen Nutzungsbedarf von Bürgerinnen und Bürgern und Gästen bestmöglich dient und dabei auch möglichst optimal seine Funktion in einem gesamtstädtischen Verkehrs- und Parkkonzept (Mobilitätskonzept) erfüllt?“


Was ist bisher geschehen ?

    1. Ein Stadtratsbeschluss in 2019 zur Neugestaltung des Karl-Bever-Platzes wurde durch ein anschließendes erfolgreiches Bürgerbegehren gekippt.
    2. Der Stadtrat beauftragt im Herbst 2019 eine Vorbereitungsgruppe, die sich aus fünf StadträtInnen, Verwaltung und Beteiligungs-Fachleuten zusammensetzt, mit der Ausarbeitung einer Empfehlung zu einem Bürgerbeteiligungs-Verfahrens zum KBP.
    3. Der Stadtrat stimmt der Empfehlung der Vorbereitungsgruppe zu und beauftragt diese als sogenanntes Begleit-Team mit der Umsetzung des Bürgerbeteiligungsverfahrens. Das Begleit-Team wurde durch eine Stadträtin, die Jugendbeauftragte der Stadt ergänzt.
    4. Das Begleit-Team einigt sich einstimmig für den Ablauf und die Inhalte des Verfahrens (Skizze)
  • Eine Bürgerbeteiligungs-Gruppe erarbeitet in drei Workshops eine Empfehlung für die Neugestaltung und Nutzung des Karl-Bever-Platzes als Entscheidungsgrundlage für den Stadtrat.
  • Gleichzeitig findet eine Online- bzw. Offline-Beteiligung für alle Interessierten BürgerInnen dieser Stadt statt, sodass diese sich mit ihren Ideen, Standpunkten und Meinungen einbringen können. BürgerInnen die nicht über ein Smartphone oder Computer verfügen, können ihre Meinungen in schriftlicher Form bei der Stadt einreichen.
  • Auf dieser Online-Plattform, sowie auf der Homepage der Stadt wird der ganze Beteiligungs-Prozess transparent dokumentiert, so dass die Inhalte und das Geschehen von der Bürgerschaft mitverfolgt werden können. Hier werden auch alle wesentlichen Informationen rund um den gegebenen Rahmen sowie die historische Entwicklung zu finden sein

Zusammensetzung der Bürgerbeteiligungs-Gruppe (Skizze)

Diese Bürgerbeteiligungs-Gruppe wird aus rund 30 Personen bestehen und setzt sich drei Teilgruppen zusammen:

  1. Über die Hälfte der Plätze sind für zufällig geloste Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt vorgesehen. Dafür bewerben konnten sich über 1000 bereits zufällig ausgewählte Lindauer ab 16 Jahren mit 1. oder 2. Wohnsitz in Lindau. Das zweite Losverfahren sieht zudem vor, dass Bürgerinnen und Bürger aus allen Stadtteilen und aus unterschiedlichen Altersgruppen zusammenkommen. Je zwei Plätze werden darüber hinaus für Personen vorgesehen, die als Anwohner direkt betroffen sind oder die auf der Insel ihren Arbeitsplatz haben.

  2. 7 Plätze sind für Lindauerinnen und Lindauer vorgesehen, die im Rahmen einer Interessenvertretung bereits in der Vergangenheit ein besonderes Anliegen an die Nutzung des Karl-Bever-Platzes haben zu den Themen: Gastronomie, Hotellerie, Gewerbe, Tourismus, Verkehrsentwicklung, Umweltschutz und Klimawandel) - sogenannte Interessen-VertreterInnen.

  3. Die letzten 7 Plätze werde vom Begleitteam besetzt, Mitglieder des Stadtrates sowie der Verwaltung, die beauftragt sind die politische und administrative Perspektive im Gesamtprozess zu sehen und ein neutrales und ergebnisoffenes Prozessgeschehen zu gewährleisten.

Diese so gebildete Gruppe wird sich an drei Terminen treffen und dabei von einem Moderations-Team professionell begleitet. Die Beteiligten erhalten ganz zu Beginn einen guten Überblick über bisherige Konzepte und Gestaltungsideen, Baurecht, Bautechnik, bzw. zur verkehrsplanerischen Situation in Lindau und können auch im weiteren Verlauf Expertinnen anfragen, damit eine fundierte Empfehlung entsteht.

Für alle weiteren Fragen rund um diesen Prozess...

Kontakt und weitere Informationen:

Projektstelle Bürgerbeteiligung der Stadt Lindau (B)
Tel: +49 8382 918-151
Email: buergerbeteiligung@lindau.de