Hohe Beteiligung zum »Neuen Berliner Platz«
Einladung zur Marktplatz-Veranstaltung am 28. November in der Inselhalle
Im September ist der Startschuss für die Bürgerbeteiligung zur Neugestaltung des Berliner Platzes gefallen. Seitdem haben sich mehr als 600 Menschen aus Lindau und von außerhalb auf vielfältige Weise eingebracht: online, in Kurzinterviews, bei einem Quartiersspaziergang oder über den Meckerbriefkasten. Den krönenden Abschluss bildet nun die große Marktplatz-Veranstaltung am Freitag, 28. November, in der Inselhalle, danach geht es an die Vorbereitung des städtebaulichen Wettbewerbs.
Die Zwischenergebnisse der vier Beteiligungsformate zeigen: Die Lindauerinnen und Lindauer sind gut informiert und bringen sich mit großem Engagement und Begeisterung aktiv in die Gestaltung des „Neuen Berliner Platzes“ ein. Die Stadt Lindau bedankt sich herzlich bei allen für die Teilnahme und lädt nun zur großen Abschlussveranstaltung in der Inselhalle am Freitag, 28. November, von 17 bis 19 Uhr. Interessierte haben dort die Gelegenheit, im direkten Austausch mit Stadtpolitik und Verwaltung die bisherigen Beteiligungsergebnisse zum „Neuen Berliner Platz“ gemeinsam zu verdichten und weiterzuentwickeln, sich aktiv einzubringen und mitzuwirken. Für eine bessere Planbarkeit bittet die Stadt um Anmeldung über den Link https://form.stadtlindau.de/formcycle/form/alias/1/berlinerplatz_inselhalle/
Oberbürgermeisterin Dr. Claudia Alfons bedankt sich herzlich bei allen Bürgerinnen und Bürgern für ihre engagierte Teilnahme: „Die große Resonanz zeigt, wie wichtig der Berliner Platz für Lindau ist – als zentraler Ort der Mobilität und Begegnung. Ihre Ideen und Hinweise sind ein wertvoller Beitrag für das Großprojekt.“
Städtische Online-Beteiligungsplattform: Rekordteilnahme und mehr als 1000 Hinweise
Von 9. September bis 19. Oktober hatten Bürgerinnen und Bürger bereits online die Gelegenheit, der Stadt ihre Meinung zum Berliner Platz mitzuteilen. Im Fokus standen die Fragen, was aktuell stört, welche Verbesserungen gewünscht werden und welche Ideen es für die Neugestaltung gibt. Die dafür eingerichtete Umfrage auf der Beteiligungsplattform entwickelte sich mit 374 Teilnehmenden zur bislang erfolgreichsten Befragung der Stadt, zugleich wurden mehr als 1000 konkrete Hinweise gegeben.
Pop-Ups: 225 Gespräche
An Pop-up-Ständen neben der Bushaltestelle Bregenzer Straße, auf dem Vorplatz des Lindauparks und am Bahnhof Reutin wurden während der „Europäischen Mobilitätswoche“ insgesamt 225 Gespräche geführt. Zu Wort kamen Bevölkerung, Pendlerinnen und Pendler, Reisende, Gäste sowie Einkaufskundschaft, um ein möglichst rundes Bild zu erhalten.
Wunsch nach mehr Grün, (überdachten) Sitzgelegenheiten
Zusammengenommen zeigen die Ergebnisse aus Pop-Ups und Online-Umfrage, dass die Menschen überwiegend wegen des Einkaufszentrums am Berliner Platz sind (75 Prozent), jede zweite Person ist auf dem Weg zu einem anderen Ziel. Was für einen angenehmen Aufenthalt am Berliner Platz fehlt? Rund zwei Drittel möchte „mehr Begrünung“, etwa die Hälfte Sitzgelegenheiten und Hitzeschutz.
Abgefragt wurde auch, welche Angebote der geplanten Mobilitätsdrehscheibe als besonders wichtig gelten: Für knapp zwei Drittel sind dies überdachte Wartebereiche mit Sitzgelegenheiten. Dahinter folgen kurze und sichere Umstiegswege zwischen Bus und Bahn, bessere Fußwege mit barrierefreiem Zugang, überdachte und sichere Fahrradstellplätze sowie Echtzeit-Informationen zu den Abfahrten – mit jeweils rund 50 Prozent Zustimmung.
Quartiersspaziergang und Meckerbriefkasten
Vom eigens für das Beteiligungsprojekt aufgestellten „Meckerbriefkasten“ auf dem Bahnhofsvorplatz wurde ebenfalls rege Gebrauch gemacht. Insgesamt 136 Karten sind eingegangen. Am 8. Oktober lud das Bauamt die Bevölkerung zu einem gemeinsamen Quartiersspaziergang rund um den Berliner Platz ein, um die angedachten Maßnahmen vorzustellen und mit den Teilnehmenden zu diskutieren.
So geht es mit dem „Neuen Berliner Platz“ weiter
Die Zwischenergebnisse der Bürgerbeteiligung werden auf der Marktplatzveranstaltung am Freitag, 28. November, ab 17 Uhr in der Inselhalle vorgestellt. Die Ergebnisse aus der Bürgerbeteiligung werden im Frühjahr 2026 dem Stadtrat vorgestellt, der anschließend den Beschluss für die Ausschreibung des städtebaulichen Wettbewerbs treffen soll. Nach der Auslobung des Wettbewerbs durch das Stadtbauamt sind dann die Architekturbüros, Landschaftsgestalter und Verkehrsplaner gefragt, um ihre Ideen und Vorstellungen für den Berliner Platz zu einem Entwurf auszuarbeiten. Eine Jury bewertet die Entwürfe, die anschließend in einer Ausstellung präsentiert werden – allen voran der Siegerentwurf. Sobald es an die Umsetzungsplanung geht, wird es weitere Formate geben, bei denen die Bürgerinnen und Bürger erneut mitreden und ihre Ideen einbringen können.
