Klimaanpassung durch nachhaltiges Zukunftsgrün
Einladung zu Mittagsspaziergang auf der Hinteren Insel
Die Stadt Lindau und die Bodensee-Stiftung laden zu einem zweistündigen Mittagspausen-Spaziergang am Donnerstag, 24. September, auf die Hintere Insel ein. Vertreter der Garten- und Tiefbaubetriebe Lindau (GTL) werden an zwei Stationen über die städtische Grünpflege als Maßnahme zur Klimaanpassung informieren. Beginn und Treffpunkt sind um 12 Uhr am „Ring for Peace“, die Teilnahme ist kostenlos und ohne Voranmeldung möglich.
Hintergrund der Exkursion ist die am selben Tag von 17 bis 21 Uhr stattfindende Abschlussveranstaltung des „Spiel ohne Grenzen! Zukunftsgrün“ in Hohenems, an dem sich Lindau als eine von insgesamt 13 Städten und Gemeinden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz seit Spielbeginn 2023 beteiligte.
Ziel des dreijährigen Aktionszeitraums war es, möglichst viele Punkte durch die Entwicklung und Umsetzung von Maßnahmen für Klimaanpassung und -schutz mit Hilfe von einem Mehr an biologischer Vielfalt sowie mit mehr und „besserem“ Grün zu sammeln. Die Stadt Lindau punktete unter anderem mit den Themen Waldumbau zum klimaangepassten Mischwald, Pflanzen von Klimabäumen und Extensivierung städtischer Grünflächen.
Begleitet wurden die teilnehmenden Gemeinden durch die Expertise der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) und der pulswerk GmbH, das Beratungsunternehmen des Österreichischen Ökologie-Instituts. „Mit dem Spiel möchten wir die kreative, spielerische Komponente zukünftiger Herausforderungen und die Freude und Spannung in den Umsetzungen in den Vordergrund rücken. Gemeinsames Lernen und spielerischer Wettbewerb fördern die soziale Innovationskraft. Zusammen gewinnen wir eine bessere Lebensqualität in den Siedlungen", erläutert Katrin Löning von pulswerk.
Zum Spielstart 2023 stand für die Gemeinden und Städte im Mittelpunkt, gemeinsame Interessen zu finden, den Ist-Zustand zu erfassen und Ziele zu definieren. Dann wurde es ernst: Bis zum Abpfiff des Spiels ging es darum, Maßnahmen Schritt für Schritt umzusetzen, um so möglichst viele Punkte zu sammeln. „Manche Maßnahmen waren einfacher umzusetzen, andere schwieriger. Das Spiel sollte fordern, aber nicht frustrieren", erläutert Dr. Stephan Brenneisen, einer der Spielleiter seitens der ZHAW, Forschungsgruppe Stadtökologie.
Während des gemeinsamen Finales am Donnerstag, 24. September, in Hohenems, werden die Leistungen aller mitspielenden Kommunen gewürdigt und die Sieger ausgezeichnet. Der Abend wird durch Vorträge des Schweizer Filmemachers Daniel Ballmer und der österreichischen Verhaltensbiologin Dr. Elisabeth Oberzaucher ergänzt. Interessierte sind eingeladen, die Teilnahme ist kostenlos.
Anmeldungen zur Abschlussveranstaltung in Hohenems sind auf der Webseite https://zukunftsgruenspiel.info/finale-ohne-grenzen möglich.
